ORGANISATION

Denken Sie darüber nach, sich durch eine Psychotherapie unterstützen zu lassen?

Um all zu lange Wartezeiten zu vermeiden, fordert der Gesetzgeber ab  April 2017 , dass Sie zunächst  bis zu 6  Sprechstunden  (a 25 Minuten) absolvieren sollen. Dabei wird u.a. geklärt, ob eine Therapie und welche Therapie für Sie sinnvoll sein könnte. Dabei bekommen Sie dann eine Bescheinigung, dass eine Psychotherapie oder andere Maßnahmen  indiziert sind. Daraus ergeben sich dann die nächsten Schritte.

 

Wenn die Notwendigkeit einer Psychotherapie bestätigt wurde, können Sie auf Wunsch mehrere Therapeuten/ Therapeutinnen aufsuchen, um herauszufinden, bei wem Sie sich am wohlsten fühlen. Jeder Therapeut/ jede Therapeutin kann Ihnen drei probatorische Sitzungen anbieten, die von den Kassen ohne weitere Formalitäten bezahlt werden.

 

Wenn Sie sich für eine Therapeutin/einen Therapeuten entschieden haben, wird ein offizieller Antrag bei der Kasse auf zunächst 12 Therapiestunden gestellt.   Dieser Antrag wird ergänzt durch eine Stellungnahme Ihres Arztes.

 

Sobald die Therapie bewilligt wurde, werden regelmäßige 50-minütige wöchentliche Termine vereinbart. Diese Termine sollten nur in Ausnahmefällen abgesagt werden, um einen wirksamen therapeutischen Prozess zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

Sie sind gesetzlich versichert?

 

Dann können Sie jederzeit mit Ihrer Krankenkassenkarte zu mir kommen. Psychotherapie ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird bei entsprechender Indikation und Durchführung durch einen approbierten Psychotherapeuten/ approbierte Psychotherapeutin von den Kassen bezahlt.

 

 

 

Sie sind privat versichert?

 

Hier ergeben sich die Behandlungskosten aus der Gebührenordnung der Psychologischen Psychotherapeuten GOP und werden i.d.R. von den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe übernommen.

 

Empfehlenswert ist aber in jedem Fall eine vorherige Abklärung der Kostenübernahme, da die verschiedenen Privatkassen sehr unterschiedliche Vertragsgestaltungen haben. Bitte klären Sie mit Ihrer Versicherung ab, ob und in welchem Umfang psychotherapeutische Leistungen übernommen werden. Bitte erfragen Sie auch das Antragsprozedere und fordern die hierfür erforderlichen Unterlagen an. Wie Sie es als privat Versicherte gewohnt sind, erfolgt die Rechnungsstellung dann an Sie.